6/14/2014

Mein kleiner Balkon-Gemüsegarten, Teil II

Es blüht und gedeiht auf meinem kleinen Balkon-Gemüsegarten! Angefangen hat die Saison im März, als ich zum ersten Mal überhaupt selber Mini-Paprika und Auberginen aussäte. Damals sah das ganze so aus http://lebelieberlecker.blogspot.de/2012/03/die-gartensaison-ist-eroffnet.html. Nach ca. einer Woche keimten einige der Samen und nach weiteren fünf Wochen und einmal Umtopfen präsentierten sie sich wie im Bild unten zu sehen: 


Zugegebenermaßen, ich habe mir nach eineinhalb Monaten mehr erhofft. Die Pflänzchen waren eher wachstumsmüde, aber ich blieb hartnäckig, goß regelmäßig und entschied mich trotz der Tipps, die ich im Internet gefunden hatte, leicht zu Düngen (man sollte wohl anfangs nicht düngen, weil es die feinen Wurzeln der Setzlinge "verbrennt"). Das gab denAuberginen und Paprika zu meiner großen Freude doch einen Schub. Heute, nach weiteren sechs Wochen, pflanzte ich sie noch einmal um. Mein kleiner Garten wächst und gedeiht also weiterhin und nimmt immer mehr Platz ein :D Meine Damen und Herren, ich präsentieren sechs Auberginen, zwei Paprika (vorne rechts), im Hintergrund noch einen Kasten mit runden Karotten, hinten links mein Kräuterkasten und die Ampelerdbeere. 


Auch wenn die Pflanzen weiterhin eher klein sind, hoffe ich, diesen Sommer noch eigene Früchte ernten zu können. 

Kurze Zeit später habe ich ebenfalls Tomaten ausgesät. Leider ist keine einzige Pflanze aus dem Tray so gewachsen, dass man sie hätte umtopfen können. Daher entschied ich mich, mir zwei Pflänzchen zu kaufen. Sie stehen links im Bild. 

Bei dem ganzen Versuch geht es mir auch weniger um eine reiche Ernte, als um den Spaß daran selber Pflanzen zu ziehen und zu pflegen. Und dafür, dass es der erste Versuch ist, bin ich mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Ich sammel wichtige Erkenntnisse und Erfahrungen und werde nächstes Jahr davon profitieren können. Ich hoffe, ich werde nächstes Jahr das Angebot von Meine Ernte nutzen können, weil ich das Konzept toll finde und die Felder ganz in meiner Nähe sind!




5/23/2014

Königsberger-Spieße

Auf der Suche nach einem neuen Rezept für die #Grillsaison durchblätterte ich letztens die gesamte Kochzeitschriftensammlung meiner Mutter und stieß dabei auf ein #Schaschlikrezept, das mich stark an Königsberger Klopse erinnerte. Prompt wurde es ausprobiert und für sehr schmackhaft befunden. Wir haben es in der Pfanne gemacht, vor zwei Wochen war es noch nicht so schön sommerlich wie in den letzten Tagen, aber sie eignen sich bestimmt für den Grill. Dazu ein frischer Blattsalat und in der Pfanne geschwenkte Kartoffeln mit Zitronenthymianbutter. 


ZUTATEN und ZUBEREITUNG: 

4 Minutenschnitzel vom Schwein, je ca. 150 g
4 Scheiben geräuchten Rohschinken, z.B. Schwarzwälder Schinken
4 Cornichons
100 g Mett
75 g Quark, 20% Fett
1 EL Kapern
frische, gehakte Petersilie nach Belieben
gehakte Schnittlauchröllchen nach Belieben
Salz und Pfeffer 

Petersilie, Schnittlauch und gehackte Kapern werden mit dem Quark vermischt und anschließend mit dem Mett vermengt. Die Schnitzel können eventuell noch ein bisschen platt geklopft werden, danach werden sie gesalzen und gepfeffert. Auf jedem Schnitzel wird zuerst eine Scheibe Schinken gelegt. Im nächsten Schritt verteilt man die Mett-Kräutermasse auf die Schnitzel und streicht sie glatt. An eine Ende legt man nun je ein Cornichon und rollt die Schnitzel zu einer Roulade zusammen. Die Rouladen werden nun in ca. 2 bis 3 cm breite Scheiben geschnitten. Ein scharfes, dünnes Messer eignet sich hierfür am besten. Man kann die Rouladen auch vorher noch ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen, dann ist das Fleisch etwas fester und sie lassen sich besser schneiden. Das Fleisch sollte man allerdings nicht kalt in die Pfanne oder auf den Grill legen. Die einzelnen Scheiben können nun auf ein Holzspieß gespießt werden. Vor dem Grillen empfiehlt es sich, die Spieße leicht mit etwas Öl einzupinseln. Sie kleben dann weniger am Rost oder in der Aluschale. Ca. 4 bis 6 Minuten Grillzeit von jeder Seite sollten ausreichend sein. 

Die #Königsberger-Spieße werden bei uns ganz bestimmt mindestens noch einmal in dieser Saison auf den Tisch kommen. Hmmm, lecker, jetzt kriege ich schon wieder Hunger!




Rhabarber-Käse-Törtchen

Ich probiere gerne Rezepte aus, aber diese Rhabarber-Käse-Törtchen http://www.brigitte.de/rezepte/rezepte/rhabarber_rhabarber-kaese-toertchen, sehen leider nur auf dem Foto gut aus. Was bei mir schief lief? Ich weiß es nicht. Ich habe alles exakt nach Rezept gemacht, die Törtchen gingen zuerst schön hoch, fielen dann aber in sich. Beim zweiten Blech habe ich sie sogar länger gebacken und zum Abkühlen im geöffneten Ofen stehen gelassen und trotzdem sackten sie zusammen, waren im Inneren noch roh und klebten bombenfest am Papier. Leider, denn ich liebe Rhabarber und habe ein neues Rezept gesucht. Hat jemand eine Idee, woran es lag? Oder ist das einfach nur eins dieser Rezepte, die sich nur nach einer entsprechenden Behandlung im Fotostudio so toll präsentieren?




5/20/2014

Mokka-Amarettini-Torte

Es ist Zeit für ein neues Rezept und da ich ein große Naschkatze bin, ist es wieder einmal etwas aus dem Bereich "Süße Versuchungen". Diese Torte habe ich verspätet zum Mutter- und Vatertag gebacken. Man kann sie aber auch gerne zweckentfremden, zum Beispiel als #Geburtstagstorte oder für den samstäglichen #Kaffeekranz unter Tratschtanten ;)


Die Torte präsentiert sich sehr deliziös und verführerisch. Es ist ein Rezept von Dr. Ö. Die Zubereitung ist wirklich schnell und einfach und gelingt sicher auch eher ungeübten Hobby-Bäckern. Die Torte ist sehr leicht, trotz der *hüstel* 800 ml Schlagsahne. Sie ist weder zu süß, noch zu herb und die Amarettini verleihen ihr ein nettes Knuspern. 

BISKUITTEIG - ZUTATEN und ZUBEREITUNG: 

2 Eier (Größe M)
75 g Zucker
75 g Weizenmehl
1 Pr. Salz
1 gestr. TL Backpulver
1 gestr. TL gemahlener Zimt

Zuerst werden die Eier in einer Rührschüssel mit einem Mixer auf höchster Stufe 1 Min. schaumig geschlagen. Sobald die Eiermasse schaumig-cremig wird, streut man den Zucker ein, gibt eine Prise Salz hinzu und schlägt ca. 2 bis 3 Minuten weiter. Im nächsten Schritte werden das Mehl mit dem Backpulver und Zimt hinzugefügt und das Ganze bei niedriger Stufe zu einem glatten Teig weiter verrührt. Der Teig wird in eine vorbereitete, gefettete und mit Backpapier ausgelegte Springform befördert, glatt gestrichen und bei 180° ca. 22 Minuten gebacken. Zur Sicherheit empfiehlt sich der Holzstäbchentest. Einmal kurz einstechen, wenn nichts daran klebt, ist der #Zimt-Biskuitboden fertig. 

#MOKKA-CREME - ZUTATEN und ZUBEREITUNG: 

800 g kalte Schlagsahne
1,5 Btl. Gelatine (ca. 15 g)
55 g Puderzucker
etwa 2 1/2 TL Instant-Espressopulver, ungesüßt
etwa 1 1/2 TL heißes Wasser

Das Espressopulver wird mit dem heißen Wasser aufgegossen und abgekühlt. Die Sahne wird geschlagen, gegen Ende streut man den Puderzucker ein. Die Gelatine wird nach Packungsanweisung zunächst in ein paar EL kalten Wasser aufgeweicht und dann langsam erhitzt bis sie sich auflöst. Nun gibt man von der steifgeschlagenen Sahne 3 bis 4 EL zu der Gelatine hinzu. Sie wird sich wieder verflüssigen und das ist auch richtig so. Die Gelatine-Sahne-Mischung gibt man dann zu dem Rest der steifgeschlagenen Sahne und rührt vorsichtig und gründlich um. Ein Teil der Sahne wandert nun auf den zuvor aus der Springform gelösten Boden (Achtung: Tortenring nicht vergessen!!). Die zweite Hälfte wird mir dem kalten Espresso vermengt und direkt auf die helle Creme verteilt. Die Torte sollte gut mit Klarsichtsfolie verschlossen werden und in einem geruchlosen (!!!) Kühlschrank mindestens 3 Stunden kalt stehen. Ich habe sie über Nacht kühlen lassen. 

Vor dem Servieren werden 75 g Amarettini einer unsanften Behandlung in einem Gefrierbeutel unterzogen und nach dem Zerbröseln auf die Torte gestreut, die zusätzlich noch mit 1 bis 2 EL Raspelschokolade dekoriert werden kann. 

Fertig ist eine super leichte #Mokka-Amarettini-Torte. 

Beim Nachbacken viel Spaß!








4/30/2014

Lemon Curd

Als guter Gast wollte ich zum gestrigen Brunch nicht mit leeren Händen kommen und habe den Gastgebern ein Gläschen #Lemon Curd mitgebracht. Diesen habe ich zum ersten Mal vor einer Woche ausprobiert. Es ist eine Art fruchtige #Butter-Ei-Creme, die voll allem in England sehr beliebt ist. Die Creme pur schmeckt schon sehr zitronig, leicht herb und nicht zu süß. Die Reste, die nicht mehr in Gläschen gepasst haben, wurden auch sofort vernichtet ;). Aber auch mit Quark oder Joghurt, als Zutat bei Tartelettes (die werden noch ausprobiert, versprochen!) oder um Obstsalat den besonderen Twist zu verleihen,  eignet sich die Creme hervorragend. Die Zubereitung ist nicht im Geringsten kompliziert, ganz im Gegenteil, der Lemon Curd ist schnell zubereitet und kann praktisch das ganze Jahr über hergestellt werden. Die abgefüllten Glässchen sollten unbedingt im Kühlschrank aufbewahrt werden und sind nicht länger als 2 bis 3 Wochen haltbar. Daher empfiehlt es sich, nur kleine Mengen dieser #Zitronencreme zuzubereiten. 



ZUTATEN:

3 Eier
155 g Zucker
85 g Butter, kalt
75 ml Zitronensaft, frisch gepresst
Abrieb einer Bio-Zitrone

Die Bio-Zitronen werden heiß abgewaschen und getrocknet. Die Schale einer Zitrone wird fein abgerieben, die Zitrone selbst ausgepresst. Insgesamt werden 75 ml Saft benötigt, das sind ca. 2 bis 3 Zitronen. Alle Zutaten werden in eine Metalschüssel gegeben, diese auf einen kleineren Topf gestellt. Der Topf sollte zu ca. 1/3 mit Wasser gefüllt sein, sodass die Schale nicht damit in Berührung kommt. Das Wasser zum Kochen bringen und dabei die Zutaten, mit Ausnahme der Butter, stets mit einem Schneebesen rühren bis alles gut vermeng ist und die Creme eine dickflüssige Konsistenz und eine schöne, hellgelbe Farbe annimmt. Nun wird die Schüssel vom Topf genommen und die kalte Butter in Würfeln nach und nach unter ständigem Weiterrühren hinzu gegeben. Man sollte darauf achten, dass die Butter komplett schmilzt und alle Zutaten gut miteinander verbunden sind, um zu vermeiden, dass die Creme sich im Kühlschrank wieder in ihre einzelnen Phasen aufteilt. 

Man kann die fertige Zitronencreme bereits warm in Gläser abfüllen und nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren. Die Zutaten reichen für 2 kleine Marmeladengläser. 

Beim nächsten Mal werde ich etwas mehr Zitronensaft und etwas weniger Zucker nehmen. Mir schwebt da auch eine Orangenvariante vor. Die mache ich allerdings wohl doch erst wieder im Winter, wenn die Orangen schön frisch, süß und saftig sind. 

Allen die sich trauen, wünsche ich viel Erfolg beim Nachkochen!

(Die Fotos sind mir leider total misslungen.)



Weißwurst-Radieschen-Salat

Gestern war ich zu einem Brunch eingeladen und habe zum ersten Mal überhaupt bayrische Weißwürste mit süßem Senf und Brezeln gegessen. Ganz klassisch, wie es sich gehört. Am Ende habe ich von den Gastgeber noch drei Weißwürste mitgegeben bekommen und so schaute ich heute, was sich draus noch zaubern lässt. Gestoßen bin ich auf ein Salatrezept, das der Weißwurst ein "frisches Gesicht verleiht". Die Zutaten habe ich beibehalten, die Menge ein bisschen variiert und für den frischen Geschmack noch ein wenig Salatgurke dazu gegeben. Eine Mitesserin war ebenfalls anwesend und konnte diesen tollen #Weißwurst-Radieschen-Salat genießen: 


ZUTATEN:

300 g Weißwürste
300 g Radieschen
100 g Salatgurke
4-5 Cornichons (oder 2 Gewürzgurken)
1 rote Zwiebel
Schnittlauch oder Frühlingszwiebel (das Grüne) in Röllchen nach Belieben

8 EL Sonnenblumenöl
4 EL weißen Aceto Balsamico
2 EL süßer Senf
Salz
Pfeffer

ZUBEREITUNG:

Die Weißwürste in heißem Wasser in 5-7 Minuten gar ziehen lassen. Dann abgießen, leicht abkühlen lassen, die Haut abziehen und in Scheiben schneiden. Mein Weißwürste waren bereits gar, somit musste ich sie nur schneiden. Die Radieschen werden vom Grünen abgeschnitten, gewaschen, die Enden jeweils abgeschnitten und die Radieschen dann in dünne Scheiben geschnitten. Die Gurke unterziehen wir der selben Prozedur. Als nächstes wird die Zwiebel geschält und in dünne Ringe geschnitten.  Der Schnittlauch wird kurz mit kalten Wasser abgebraust und in Röllchen geschnitten. Die Cornichons werden in etwas dickere Scheiben geschnitten. Für das Dressing werden Sonnenblumenöl, Essig, Senf zusammen mit Salz und Pfeffer vermengt. Alle Zutaten werden in einer großen Salatschüssel angerichtet und mit dem Dressing abgeschmeckt. Wir haben etwas weniger Dressing genommen. Am Ende streut man die Schnittlauchröllchen über den Salat und genießt ihn mit einer Brezeln. 

Der Weißwurst-Radieschen-Salat ist eine tolle Abwandlung der klassischen Variante, schmeckt sehr frisch, leicht und gesund. Uns beiden hat er sehr gemundet. 

Ich hoffe, die Gastgeber des gestrigen Brunchs finden nicht, dass ich die Weißwurst entweiht habe, aber als "Nordlicht" habe ich da eher eine unorthodoxe Beziehung zu. An dieser Stelle liebe Grüße an K. und K. :)!

Allen anderen viel Spaß beim Nachkochen!

4/26/2014

Mazurek oder feine Zitronentarte mit kandierten Orangen



Ein #Mazurek (sprich Mahsureck) ist ein traditioneller polnischer Osterkuchen. Die Grundbausteine sind der trockene, dünne Mürbeteigboden und eine Creme aus eingekochter Milch und Zucker. Nachdem die Creme auf dem goldbraun ausgebackenen und gekühlten Boden verteilt ist, geht es an die Kür - das Verzieren des Kuchens mit gehackten Nüssen, kandierten oder getrockneten Früchten und allerlei anderem Kuchendekor. Das Schöne daran ist, dass es keine Vorgaben gibt und man bei der Wahl der Muster der Fantasie freien Lauf lassen kann. Hauptsache der Kuchen ist farbenfroh, üppig und reich belegt. 




Dieses Jahr wollte ich allerdings eine "Light"-Variante backen, wobei das light sich wohl eher auf die Anzahl der Zutaten und den Geschmack bezieht, nicht auf die Kalorien. Ich durchforstete also das Internet und diverse Seiten und bastelte mir aus verschiedenen Rezepten einen Zitronen-Mazurek oder auch diese feine #Zitronentarte mit kandierten Orangenscheiben (ja, Zitronenscheiben waren auch dabei, das nächste Mal verzichte ich aber darauf): 

TEIG - ZUTATEN und ZUBEREITUNG:

250 g Mehl, Typ 450
125 g Butter
5 EL Puderzucker
1 Packung Vanillezucker
1 Ei
1-2 EL Wasser

Zunächst wird das Mehl mit dem Puderzucker, Vanillezucker und Butter grob durchgehackt. Dann wird ein Ei dazugegeben sowie das Wasser. Der Teig wird nun zu einer homogenen Masse durchgeknetet. Er muss nicht gekühlt werden und kann sofort auf die entsprechende Größe ausgerollt werden. Ich habe ein Blech von den Maßen 35 cm x 25 cm genommen. Der Boden wird noch mit einer Gabel mehrmals eingestochen und bei 200 ° C im vorgeheizten Ofen 20 Minuten goldbraun ausgebacken.

Ich habe alles in der richtigen Reihenfolge in eine Küchenmaschine geschmissen und war innerhalb von ca. 10 Minuten inklusive Abwiegen, Verkneten und Ausrollen fertig. Der Teig ist also eine recht unkomplizierte Sache. Weiter geht's mit der Zitronencreme.

ZITRONENCREME - ZUTATEN und ZUBEREITUNG:

300 g Zucker
150 ml Zitronensaft, frisch gepresst
5 Eier, Größe M
Abrieb einer Bio-Zitrone

Die Eier werden zusammen mit dem Zucker und dem Saft über einer Baine Marie schaumig geschlagen. Hier sollte man tatsächlich am Besten auf den guten, alten Schneebesen und die Kraft in den eigenen Armen vertrauen, so klappt es wesentlich besser als mit einem Mixer und man hat ein besseres Gefühl für die Konsistenz. Diese sollte schaumig-dickflüssig sein und die Creme nach ca. 10 Minuten eine pastellgelbe Farbe annehmen.. Sobald sie diesen Zustand erreicht hat, nimmt man die Schüssel vom Wasserbad herunter und stellt sie in eine größere Schüssel mit Eiswasser. Die schaumige Creme wird dann weitergeschlagen bis sie vollständig abkühlt. Die Zitronencreme kann nun auf dem abgekühlten Boden verteilt werden.

#KANDIERTE ORANGEN- und ZITRONENSCHEIBEN:

300 g Zucker
200 ml Wasser
1 Bio-Orange
1 Bio-Zitrone

Die Zitrone und die Orange werden gründlich gewaschen und getrocknet. Dann schneidet man sie entweder mit einem sehr scharfen Messer in dünne Scheiben oder man bedient sich wie ich einer elektrischen Küchenschneidemaschine. Auf diese Weise werden die Scheiben schön gleichmäßig. Vorsicht: die Scheiben sollten nicht zu dünn sein, sonst "schmiltz" das Fruchtfleisch komplett weg. Wie im Falle meiner Zitronen. Als nächstes erhitzt man das Wasser und den Zucker in einer großen, hohen Pfanne. Eine Pfanne ist einem Topf vorzuziehen, weil sich so besser der Zustand der einzelnen Scheiben beobachten lässt. Sobald sich der Zucker vollständig aufgelöst hat, reduziert man die Hitze, etwas weniger als die Hälfte der vollen Leistung sollte hier ausreichend sein. Nun werden die Zitronen- und Orangenscheiben in den köchelnden Sirup gegeben und so lange weiter gekocht, bis das Weiß der Schale nahezu durchsichtig wird. Die fertig-kandierten Scheiben nimmt man raus und stellt sie auf einem großen Teller zum Kühlen beiseite. Wenn alle Scheiben kandiert und gekühlt sind, kann man sich an das Dekorieren der Tarte machen. Den letzen Schliff können zum Beispiel gehackte Pistazien oder auch Blättchen frischen Zitronenmelisse sein.

Alles in Allem war es eine sehr gelungene Alternative, die allen sehr gemundet hat. Die fruchtig-herbe Note der Orangenscheiben ergänzt die spritzige Säure der Zitronencreme hervorragend. Diesen Kuchen werde ich sicherlich nicht nur zu Ostern backen.

Viel Spaß beim Nachbacken!